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Mit Erfolg Gemüseanbau im Kleingarten praktizieren

Einem erfolgreichen Gemüseanbau im Kleingarten steht nichts entgegen. Allerdings sind gewisse Grundbedingungen zu beachten.

 

Das Heft Nr. 2005 – 27. Jahrgang (179) - "Mit Erfolg Gemüseanbau im Kleingarten praktizieren" aus der Schriftenreihe des Bundesverbands Deutscher Gartenfreunde e. V. (BDG) beinhaltet dazu folgende


Themen:

  • Grundbedingungen der Bodenbewirtschaftung für den Gemüsebau
  • Gemüsearten für den Anbau im Frühbeet und Kleingewächshaus
  • Gartengestaltung mit Gemüse im Kleingarten
  • Alte und neue Sorten im Vergleich im Anbauerfolg
  • Gemüsebau im integrierten Pflanzenbau
  • Ist Pflanzenschutz im Gemüsebau erforderlich?


Mit Erfolg Gemüseanbau im Kleingarten praktizierenMit Erfolg Gemüseanbau im Kleingarten praktizieren

Herausgeber:

Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG)

Platanenallee 37, 14050 Berlin

Telefon (030) 30 20 71-40/-41,

Telefax 030) 30 20 71-3

 

 

Download:  Grüne Schriftenreihe Nr. 179_komplett.pdf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Inhalt:

Unter dem Gesamtthema „Mit Erfolg Gemüseanbau im Kleingarten praktizieren“, wurden die Landesfachberater und weitere Multiplikatoren in der Rhein-Neckarmetropole Mannheim mit den Schwerpunkten Bodenbewirtschaftung, Gemüsearten, Sortenvergleich, Anbaumethoden und Pflanzenschutz geschult.

Frau Dr. Karin Rather, Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau mit staatlicher Fachschule für Gartenbau, Heidelberg, vermittelte in ihrem Referat „Grundbedingungen der Bodenwirtschaft für den Gemüsebau“ als Einführungsthema: Was ist der ideale Gemüseboden? Erläutert wurden in Form von Text und Bildern die erforderlichen Standortfaktoren sowie die Bodenverbesserungen und die Düngung unter Berücksichtigung der Nährstoffbedarfsbestimmung.

Herr Dipl.-Ing. Werner Kost, Landratsamt Tübingen, Abt. 40.1 Landwirtschaft, stellte mit seinem Referat „Gemüsearten für den Anbau im Frühbeet und Kleingewächshaus“ die technischen Möglichkeiten und Rahmenbedingungen vor. Es wurden die Kulturbedingungen verschiedener Gemü- searten unter Glas und Folie vorgestellt und beraten, wobei der Gewächshauseffekt die entscheidende Rolle bei den Kulturen spielt.

„Gartengestaltung mit Gemüse im Kleingarten“? Diese Frage wurde durch den Vortrag von Herrn Heinrich Leumer, Landesfachberater im Landesverband der Gartenfreunde Bremen e. V., Bremen, eindeutig mit „Ja“ beantwortet. Grundsätzlich, ob in einer Gemeinschaftsanlage oder im Kleingarten, steht die Planung im Vordergrund. Pflanzenvorrat, Wasserversorgung, Bodenaufbereitung und die erforderliche Pflege wurden vorgestellt. Bildbeispiele für erfolgreiche Gestaltungsmöglichkeiten, z.B. für Ausstellungen oder das Gestalten und Schmücken mit Gemüse, bis hin zum Geschenk, wurden aufgezeigt.

Herr Dipl.-Ing. Birger Scheuer, Bruno Nebelung GmbH & Co., Kiepenkerl-Pflanzenzüchtung, Limburg-Lahn, stellte alte und neue Sorten im Gemüsebau zum Vergleich als Anbauerfolg vor. Seine Ausführungen machten die Faktoren für den Anbauerfolg sowie die Züchtung und ihre Tätigkeitsfelder deutlich. Der Einfluss der Vermehrung an Beispielen einzelner Gemüsearten und die Berücksichtigung der Technik für den Anbauerfolg zeigen die Freude am Gärtnern.

Zum Thema „Gemüsebau im integrierten Pflanzenbau“ zeigte Herr Dipl.-Ing. Werner Ollig, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Rheinpfalz, Neustadt/Weinstraße, in seinem Vortrag die erforderlichen Grundlagen auf. Bodengesundheit, Gründüngung sowie Fruchtfolge und Fruchtwechsel sind ein wesentlicher Bestandteil im integrierten Anbau. Weitere Maßnahmen, wie Nährstoffversorgung und Düngung, Saat – und Pflanzung sowie spezielle Kulturtechniken im integrierten Anbau wurden behandelt, wobei ein Blick auf das Internetangebot des Instituts geworfen wurde.

Eine wichtige Frage wurde durch Herrn Dipl.-Ing. Dr. Martin Hommes, Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Braunschweig, beantwortet. „Ist Pflanzenschutz im Gemüseanbau erforderlich“? Unter Pflanzenschutz werden alle Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Abwehr von Schadorganismen verstanden, dabei wird zwischen direkten und indirekten Pflanzenschutzmaß- nahmen unterschieden. Anbau von Gemüse ist im Prinzip ohne Pflanzenschutzmaßnahmen nicht möglich. Auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln kann im Kleingarten jedoch durch ein geschicktes Anbaumanagement meist verzichtet werden und damit deren Einsatz nach dem Leitbild des integrierten Pflanzenschutz auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt werden.

Quelle: Vorwort der Broschüre von Jürgen Sheldon Präsidiumsmitglied für Fachberatung des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde e. V.

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