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Was ist ein Kleingarten?

Das Bundeskleingartengesetz definiert gleich im ersten Paragrafen, was einen Kleingarten ausmacht.

 

Ein Kleingarten ist ein Garten,

der

1. dem Nutzer (Kleingärtner) zur nichterwerbsmäßigen gärtnerischen Nutzung, insbesondere zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf, und zur Erholung dient (kleingärtnerische Nutzung) und

2. in einer Anlage liegt, in der mehrere Einzelgärten mit gemeinschaftlichen Einrichtungen, zum Beispiel Wegen, Spielflächen und Vereinshäusern, zusammengefasst sind (Kleingartenanlage).

(Quelle: Bundeskleingartengesetz - BKleingG - vom 28. Februar 1983 (BGBl. I S. 210), zuletzt geändert durch Artikel 11 des Gesetzes vom 19.9.2006 (BGBl. I S. 2146) § 1 (1): hier)

 

Drei Eigenschaften sind danach ausschlaggebend: „

Der Kleingarten dient einerseits der Erholung, andererseits dem Anbau von Obst und Gemüse, Blumen, Kräutern, Heil- und Gewürzpflanzen. Das versteht das Gesetz unter »kleingärtnerischer Nutzung«. „

Kleingärtner sind Hobbygärtner: Gartenprodukte aus einem Kleingarten decken primär den Eigenbedarf des Kleingärtners und seiner Familie. Ihr Anbau darf nicht erwerbsmäßig erfolgen. Zwar darf man Überschüsse an Freunde und Bekannte weitergeben, doch wer Obst und Gemüse hauptsächlich anbaut, um sich eine dauerhafte Einnahmequelle zu sichern, gilt vor dem Gesetz nicht als Kleingärtner. „

Der Kleingarten ist eingebunden in eine Kleingartenanlage. Damit einher geht die Idee eines Zusammenschlusses der Kleingärtner, der für gemeinschaftliche Flächen auch gemeinschaftlich verantwortlich ist.

(Quelle - Literaturhinweis: Broschüre "Das bunte Grün" Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, letzter Zugriff 11.02.2015)

 

 

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