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Wie darf die Laube beschaffen sein?

"Lauben haben in den letzten 150 Jahren eine große Vielfalt entwickelt. Es gibt sie in allen Arten und Formen: historische Lauben, die teils unter Denkmalschutz stehen, preisgünstige Standardlösungen, aber auch Modelle in zeitgenössischem Stil für designbewusste Kleingärtnerinnen und Kleingärtner. Klare Regeln stecken die Spielräume dieser Vielfalt ab.

Zulässig sind eingeschossige Lauben in einfacher Ausführung. Ihre Grundfläche darf – samt einer fest überdachten Loggia oder Terrasse – 24 Quadratmeter nicht überschreiten. Dachüberstände mit bis zu 80 Zentimetern werden dabei nicht eingerechnet. Anbauten oder Dachgauben sind nicht erlaubt. Eine Laube mit Pult- oder Flachdach darf höchstens 2,60 Meter hoch sein. Hat sie ein Sattel-, Zelt- oder Walmdach, darf die Traufhöhe höchstens 2,25 Meter und die Firsthöhe höchstens 3,50 Meter betragen. All diese Maße gelten ab der Fußbodenoberkante, die maximal 25 Zentimeter über dem Erdboden liegen kann.

Lauben sollen sich deutlich von Wohnbauten unterscheiden und dürfen nur für vorübergehende Aufenthalte genutzt werden. Wer seine Laube neu bauen, umbauen, erweitern, verkleinern oder – soweit das mit konstruktiven Veränderungen einhergeht – instand setzen will, braucht dazu keine Genehmigung der Bauaufsicht, wohl aber die Zustimmung des Verpächters. Außerdem muss er die Vorschriften der Bauordnung für Berlin einhalten. Sie regelt beispielsweise, welche Abstände beim Bau von Lauben einzuhalten sind."

Quelle: Kleingartenbroschüre "Das bunte Grün" Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, Seite 33-35/52, letzter Zugriff 11.02.2015 

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