Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Auf Social Media teilen

KOMPOSTIEREN: nach der Schnellmethode

Im Laufe des Winters haben sich bereits allerlei organische Abfälle angesammelt: Gemüse- und Obstabfälle, Kartoffelschalen, Apfelschalen, Bananen und Zitrusfrüchte, verwelkte Blumensträusse, Kaffee- und Teesatz, zerkleinerte Eierschalen, Eierpappen, Wellpappestückchen und vieles mehr. All dies wird nach Anfall zu unserem Sammelhaufen im Garten, der zentral gelegen und immer gut mit der Schubkarre zu erreichen ist, gebracht.

Der erste Schnellkomposthaufen des Jahres wird im Mai angesetzt. Sobald ein ebenso großer Haufen frisches Material aus ausgerissenen Unkräutern, angerotteter Bodenbedeckung und frischem Gartenabfall, wie z. B. Rasenschnitt zusammen gekommen ist, kann begonnen werden. Vor der Blüte stehende Brennnesseln und Löwenzahnrosetten sind dabei eine kostbare Zugabe.

Bei der Schnellkompostmethode nach Gertrud Franck wird dabei „Humofix“ , ein Kräuterpulver der Abtei Fulda, dass durch die besondere Kräutermischung zu einer schnelleren Verkompostierung des Kompostgutes führt, zugegeben.

Kompost bauen nach der SchnellmethodeKompost bauen nach der SchnellmethodeAuf den gründlich gelockerten Boden werden in Schichten von maximal 20 cm, die jeweils mit Erde überstreut und mit „Humofix“-Lösung übersprüht werden, die unterschiedlichen Materialien aufgetragen. Baut man einen freien Hügel, verjüngt sich der Hügel nach der dritten Schicht immer weiter. Aufgeschichtet wird bis zu einer ungefähren Höhe von 1 m. Die oberste Schicht wird noch mal mit Erde abgedeckt und dann zur Erwärmung mit alten Säcken abgedeckt. Drei Tage nach dem Aufsetzen werden die Hüllen abgedeckt, der Kompost kühlt sich von den kurzzeitig zum desinfizieren erreichten 70 Grad wieder ab, die Regenwürmer können mit Ihrer Arbeit beginnen.  Nach 4-5 Wochen ist bereits dunkler bröckeliger nach Wald duftender Kompost entstanden.

Wichtig ist die Beachtung folgender Regeln:

Der Komposthaufen wird

  • immer auf offenem Boden errichtet, aber nach unten hin ggf. gegen Wühlmäuse mit einem Gitter unterlegt
  • entweder offen als Haufen oder in nach allen Seiten offenen Kompostsilos errichtet
  • in einer vor übermäßiger Sonnen geschützten Ecke des Gartens errichtet, Holunder und Phlox sind gute Nachbarspflanzen
  • stets angefeuchtet, damit er sich in etwa wie ein ausgedrückter Schwamm anfühlt (nicht nasser, sonst ersticken die Regenwürmer wegen Luftmangel)
  • auf keinen Fall mit Essensresten oder ähnlichen aufgesetzt, dadurch werden Ratten und andere Tiere angelockt, ggf. auch zum Abdecken oben Roste oder Gitter verwenden
  • nach jeder Schicht immer mit Erde abgedeckt, um Gerüche zu vermeiden, die Zugabe von Kalk oder Urgesteinsmehl verhindert Schimmel- und Geruchsbildung und verbessert die Zusammensetzung des fertigen Komposts.
  • ggf. gegen Kälte abgedeckt, da bei zunehmender Kälte die Regenwürmer ihre Arbeit einstellen.

weitere Informationen zu Humofix:

Abtei Fulda
Bio-Gaertner.de

 

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?