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Obstvielfalt im Kleingarten 

Seit dem man immer wieder von Lebensmittelskandalen hört und liest wünschen sich viele Menschen wieder gesunde und verträgliche Nahrungsmittel. Eine Möglichkeit dieses Ziel zu erreichen, besteht darin, eigenes Obst im Kleingarten anzubauen.

 

Es ist nicht schwer, macht Spaß und durch den eigenen Anbau bestimmt jeder selber, was und welche Dünger und Schadstoffe am und im Obst stecken. In der Broschüre „Obstvielfalt im Kleingarten" finden sich dazu viele gute Anregungen und Hilfen.

Das Heft Nr. 3/2013 – 35. Jahrgang (230) - "Obstvielfalt im Kleingarten" aus der Schriftenreihe des Bundesverbands Deutscher Gartenfreunde e. V. (BDG) beinhaltet folgende

  

Themen:

 

  • Kern- und Steinobst im Garten – Sorten, Pflege und Erziehung

  • Beerensträucher als Kleinobst im Garten

  • Der Anbau von Erdbeeren, Trauben, Kiwi sowie weiterer Sonderformen für den Kleingarten unter Berücksichtigung der Klimaansprüche

  • Alte Obstsorten im Kleingarten – ein Beitrag zur Erhaltung der genetischen Vielfalt

  • Mein gesunder Obstgarten – integrierter Pflanzenschutz bei Obst


Grüne Schriftenreihe 230 (BDG)Grüne Schriftenreihe 230 (BDG)

Herausgeber:

Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG)

Platanenallee 37, 14050 Berlin

Telefon (030) 30 20 71-40/-41,

Telefax 030) 30 20 71-3

 

 

Download:

Grüne-Schriftenreihe-230.pdf

 

 

 

 

 

 

Aus dem Inhalt: 

"Bei dieser Broschüre handelt es sich um die Vorträge des 2. Seminars „Obstvielfalt im Kleingarten“ der Fachberatung des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde (BDG) vom 27. bis zum 29. September in Elmshorn.

Den ersten Fachbeitrag bestritt Dr. Wolf-Dietmar Wackwitz, Dresden mit dem Thema „Kern- und Steinobst im Garten – Sorten, Pflege und Erziehung“. „Wir brauchen Sorten, die im Kleingarten funktionieren!“, war die Kernbotschaft des Vortrags. Detailliert wurden robuste und widerstandsfähige Sorten mit geringer Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und Schaderregern, gestaffelter Erntezeit, guter klimatischer Anpassungsfähigkeit sowie die Standortverhältnisse und ein guter interessanter Geschmack vorgestellt. Des Weiteren wurden Baumformen, die erforderlichen Unterlagen sowie Baumpflanzung beschrieben. Die Schnittformen von Pflanz- bis hin zum Erziehungsschnitt als Pflegemaßnahmen wurden erläutert.

Dipl. Ing. Werner Ollig, Neustadt-Rheinpfalz, beschrieb in gleich zwei Referaten die Möglichkeiten, für den Kleingarten geeignete Sonderobstkulturen wie Tafeltraube, Kiwi und Co. unter Berücksichtigung besonderer Klimaansprüche anzubauen. Ausführungen zu Anbaumöglichkeiten von Mispel, Edelkastanie oder heimischer Essmandel im öffentlichen Grün der Kleingartenanlagenergänzten die Ausführungen zur Nutzung von Sonderobst auf der Parzelle.

„Beerensträucher als Kleinobst für den Garten“ – mit diesem Vortrag ergänzte Thomas Kleinworth, Landesgartenfachberater Schleswig-Holstein, das Gesamtthema der Informationsveranstaltung. Die Standortbedingungen für Beerenobst, der erforderliche Pflanzenschutz, sowie detaillierte Anweisungen zu Pflege und Schnitt wurden durch den ausgewiesenen Experten in Wort und Bild beschrieben.

Dr. Andreas Peil, Dresden, steuerte in seinem Referat durch die Vorstellung alter Obstsorten einen möglichen Beitrag zur Erhaltung der genetischen Vielfalt vor. Der Kleingarten eigne sich – wenn auch nur bedingt – ebenfalls als Reservoir für die Erhaltung alter Sorten, so der Experte. Häufig besteht der Sortenmix in Kleingärten aus alten regionalen Sorten. Somit tragen auch Kleingärtner durch deren Kultivierung zur Inwertstellung der genetischen Vielfalt bei.

Im Vortrag von Dipl. Ing. Adalbert Griegel, Dorsheim, kam der integrierte Pflanzenschutz im Obstgarten umfassend zur Sprache. Dazu gehören mechanisch-physikalischen Maßnahmen, biotechnische, biologische sowie chemische Maßnahmen, die im Einzelnen beschrieben und erörtert wurden.

Anschließend wurden in drei Arbeitsgruppen alle Referate diskutiert und deren Ergebnisse im Gesamtplenum vorgetragen. Den Besuch des Arboretums in Elmshorn-Ellerhoop werteten die Seminarteilnehmer ohne Ausnahme als Höhepunkt des lehrreichen Wochenendes."

Quelle: Vorwort der Broschüre von Jürgen Sheldon, Präsidiumsmitglied Fachberatung

 

 

 

 

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