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Nützlinge – Schädlinge

Allgemeines

 

"Viele Gärtner träumen davon, möglichst hohe Erträge aus ihrem Garten zu erzielen. Bekannt sind die Bilder stolzer Erzeuger mit riesigen Kürbissen, unendlich langen Gurken oder keulenschweren Zucchinis, die allherbstlich in den Zeitungen veröffentlicht werden. Einige wollen ihre Vorstellungen von Ästhetik im eigenen Garten verwirklichen, andere u. U. den Garten als Experimentierfeld gebrauchen und wieder andere wollen in der Idylle der "freien Natur" nur ihre Ruhe haben. Gärten erfüllen viele Funktionen. Je nach Zielvorstellung wenden die Gärtner ganz unterschiedliche Methoden an, die eine große Spannbreite vom Ausstreuen chemischer "Keulen" bis zu esoterisch anmutenden Praktiken, wie Ernten bei Vollmond, umfassen.

 

Biogärtner sind darauf bedacht, nur Mittel und Verfahren anzuwenden, die biologisch abbaubar sind und keine chemischen Rückstände hinterlassen (vgl. Kapitel Pflanzenschutz) oder die auf der Erhaltung des biologischen Gleichgewichtes beruhen. Dazu ist es notwendig, dass Biogärtner das natürliche Geschehen in ihren Gärten recht genau beobachten, dass sie sich Kenntnisse über die Biologie von Pflanzen und Tieren aneignen und bereit sind, naturgegebene Erscheinungen und Gesetze zu respektieren und die Bedürfnisse von Pflanzen und Tieren zu berücksichtigen, ja gegebenenfalls sogar einen verminderten Ertrag in Kauf zu nehmen. Denn Masse ist nicht immer Klasse. Zeitungsreife Höchstleistungen sind oft nur das Ergebnis von Chemie und extremer Kunstdüngung. Derartige Gartenfrüchte sind in der Qualität von minderem Wert, wenn nicht sogar einer gesunden Ernährung abträglich. Allzu bekannt ist die Diskussion um Nitrate in Trinkwasser wie in Nahrungsmittel. Künstliche Dünger treiben die Pflanzen, verleihen ihnen ein ansprechendes Aussehen, aber stopfen sie ebenso voll mit Nitraten. Durch organische Düngung ausgewogen ernährte Pflanzen sind kompakter, wirken u.U. unansehnlicher, sind aber ungleich gehaltvoller in ihrem Nährwert und sind der Gesundheit weit zuträglicher.


Biogärtner müssen oft Mut beweisen und Rückgrat zeigen, denn die Hektik, die rationelle Denkweise unserer Zeit und die traditionelle Ästhetik stellen ganz andere Forderungen an Ordnung und Aufgeräumtheit eines Gartens. Das ist wahrhaftig nicht immer leicht angesichts des manchmal massiven sozialen Drucks, der in unserer Gesellschaft auf ´Nichteigentümer´von Vermietern, Gartenvereinen oder anderen Gruppen ausgeübt wird."

 

Methoden des erfolgreichen biologischen Gärtnerns

"Bevor der Biogärtner zu schädlingsvernichtenden Maßnahmen greift, stehen ihm eine Reihe von Maßnahmen zur Verfügung, die allesamt die natürlichen Kräfte mobilisieren und das gesunde Miteinander der Organismen fördern."

 

Quelle: http://www.biozac.de/biozac/biogart/nuetzling.htm letzter Download 15.03.2015li

 

 

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